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Alt 18.03.2009, 02:59
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Standard MBR - Der Master Boot Record ist der erste Datenblock mit der Partitionstabelle

Der MBR enthält eine Partitionstabelle eines bootfähigen Speichermedium und enthält die Aufteilung der Speichermedium. Der MBR befindet sich zum Beispiel auf einer Festplatte oder CD-Rom

Wie entsteht der MBR und wo kommt er her?
Nach dem man die Festplatte in einem PC eingebaut, angeschlossen und den Rechner neu gestartet hat, sollte man die Festplatte auch im BIOS anmelden. Dies geschieht bei neueren Rechnern in der Regel automatisch. Sicher ist jedoch sicher und man überprüft die Einstellungen im BIOS / Festplattenparameter. Hier sollten die richtigen Werte eingetragen sein. Man kann dies mit den Angaben auf der Festplatte vergleichen.

Damit haben wir die Festplatte im BIOS / am Mainboard-/ Festplattencontroller angemeldet. Nun muß die Festplatte noch so angemeldet werden, dass das spätere Betriebssystem auch die Festplatte erkennt. Dazu brauchen wir ein Programm wie FDISK, GDISK, Partion Magic oder ein anderes Programm. Mit diesem Programm wird die Festplatte eingerichtet. Hier werden die Angaben über Anzahl der Partitionen, Größe der Partitionen, primär oder erweiterte Partition und logische Partition gemacht. Auch wird dem Programm mitgeteilt, welche Partition als „aktiv“ zu Kennzeichnen ist. Damit wird die Systempartition festgelegt. Ohne einen Bootmanager bootet des System immer von der aktiven Partition. Hat man alle Angaben gemacht, so wird der Master Boot Record geschrieben und eine Boot-Datei erstellt.

Bei alten Programmen wie FDISK und GDISK wird dies beim Anlagen der ersten Partition bereits erledigt. Partion Magic sammelt alle Daten und führt diese zum Schluss aus, wobei als erstes das Anlegung der primären Partition geschieht. Also wird auch hier als erstes der MBR geschrieben.

Wo liegt der MBR?
Bei x86 – Prozessoren mußte sich der MBR immer im Sektor 1 der Spur 0 befinden. Hier gab es auch nur die Möglichkeit, nur eine primäre Partition anzulegen. In moderneren System können mehrere Partitionen angelegt werden, was aber nicht bedeutet, daß es dann auch mehrere MBR’s gibt. Eins ist aber sicher: er muss immer im ersten Sektor der Platte sein.

Was beinhaltet der MBR?

Im Master Boot Record sind die „Partitionstabelle“ und der „ausführbare Code“ untergebracht.

Wie sieht die „Partitionstabelle“ aus?
Wie der Name schon sagt, ist es eine Tabelle. Diese umfaßt immer eine Datenstruktur von 64 Bytes. Da zu einer Beschreibung einer Partition 16 Byte benötigt werden, können also hier maximal 4 primäre Partition erstellt werden ( 4x16Byte=64Byte ). Man kann jedoch auch 3 primäre und einer erweiterte Partition erstellen. Hier werden dann die Daten für die erweiterte / logischen Partitionen in den 16 Byte untergebracht.

Die Beschreibung einer Partition benötigt ja 16 Byte.

Insgesamt 128 Bit. Ein Byte gleich 8 Bit, macht also 128 / 8 = 16 Byte.

Was tun, wenn der MBR beschädigt ist?
Wenn der MBR beschädigt ist, startet der PC im allgemeinen nicht mehr. Jetzt wird es schwer. Als erstes mal im BIOS nachsehen, ob hier vielleicht die falschen Werte vorliegen. Ist das der Fall, dann korrigieren und PC neu starten. Hat es nichts geholfen, dann braucht man eine bootfähige Diskette oder CD mit einem Virenscanner. Als erstes mal mit dem Virenscanner die Festplatte absuchen und eventuell gefundene Viren unschädlich machen. War oder ist jetzt kein Virus mehr vorhanden, kann man sich an die Reparatur des MBR begeben.

Hierzu gibt es unterschiedliche Tools. Die bekanntesten sind hier FDISK und FIXMBR (WinXP). Man gibt beide Befehle an der Eingabeaufforderung ein, bei WinXP heißt es hier “Wiederherstellungskonsole”. Der Befehl für FDISK lautet “fdisk /mbr” und bei WinXP “fixmbr”. Nun sollte der Master Boot Record neu geschrieben werden.

Startet der PC immer noch nicht, dann ist der Fehler an einer anderen Stelle zu suchen. Bei WinNT, Win2000 und WinXP liegt der fehler häufig an einer defekten Datei NTLDR.
__________________

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Stichworte
boot, datenblock, master, master boot, mbr, partitionstabelle, record


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